by Hazel Oct 15,2022

Potenzieller Videospielstreik von SAG-AFTRA: Ein Kampf für KI-Rechte und faire Arbeitspraktiken
Die Spielebranche ist in Aufruhr, da SAG-AFTRA, die Gewerkschaft, die Synchronsprecher und Performance-Künstler vertritt, einen Streik gegen große Videospielunternehmen genehmigt hat. Diese Aktion unterstreicht einen entscheidenden Kampf um faire Löhne, Sicherheit am Arbeitsplatz und vor allem den ethischen Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Leistungserfassung.
Die Haltung und Forderungen der Union
Am 20. Juli ermächtigte der Nationalvorstand der SAG-AFTRA seinen nationalen Exekutivdirektor einstimmig, einen Streik auszurufen, wenn die Verhandlungen scheitern. Der Streik würde alle Dienste im Rahmen des Interactive Media Agreement (IMA) umfassen. Das Kernproblem ist der fehlende KI-Schutz für Künstler. Die Gewerkschaft möchte den unregulierten Einsatz von KI verhindern, um die Stimmen und Leistungen von Schauspielern ohne deren Zustimmung oder angemessene Vergütung nachzubilden. Über die KI-Bedenken hinaus fordert SAG-AFTRA auch Lohnerhöhungen, um der Inflation gerecht zu werden (11 % rückwirkende Löhne und 4 % Erhöhungen in den Folgejahren), verbesserte Sicherheitsmaßnahmen am Set (einschließlich vorgeschriebener Ruhezeiten und Sanitäter vor Ort) und Schutz vor Stimmbelastung.
Auswirkungen auf die Gaming-Branche
Die Auswirkungen des möglichen Streiks sind ungewiss. Im Gegensatz zu Film und Fernsehen ist die Entwicklung von Videospielen ein langwieriger Prozess. Während ein Streik die Produktion erheblich verlangsamen könnte, ist das Ausmaß der Verzögerungen bei der Veröffentlichung von Spielen unklar.
Beteiligte Unternehmen und ihre Antworten
Zehn große Unternehmen sind im Visier, darunter Activision, Electronic Arts, Epic Games und Warner Bros. Games. Während Tim Sweeney, CEO von Epic Games, öffentlich die Forderung von SAG-AFTRA nach Einschränkungen beim KI-Training mithilfe von Sprachaufzeichnungen unterstützte, schweigen andere Unternehmen.
Eine Geschichte von Konflikten
Dieser Streit geht auf den September 2023 zurück, als SAG-AFTRA-Mitglieder mit überwältigender Mehrheit einen Streik genehmigten. Die Verhandlungen sind ins Stocken geraten, seit der vorherige Vertrag im November 2022 auslief. Ein früherer längerer Streik im Jahr 2016 wegen ähnlicher Themen endete mit einem Kompromiss, der viele unzufrieden machte. Erschwerend kam hinzu, dass ein Deal mit Replica Studios, einem KI-Sprachanbieter, eine interne Kontroverse in der Gewerkschaft auslöste und die umstrittene Rolle der KI bei der Leistungserfassung verdeutlichte.
Die größeren Auswirkungen
Der genehmigte Streik markiert einen entscheidenden Moment in der Entwicklung der Spielebranche. Das Ergebnis wird erhebliche Auswirkungen auf den Einsatz von KI bei der Leistungserfassung und der Behandlung von Videospieldarstellern haben. Die rasante Weiterentwicklung der KI-Technologie erfordert einen starken Schutz des Einzelnen, um sicherzustellen, dass KI die menschliche Kreativität fördert und nicht ersetzt. Eine Resolution, die die Bedenken von SAG-AFTRA berücksichtigt, ist von entscheidender Bedeutung, um eine faire und ethische Zukunft für die Branche zu gewährleisten.
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